Damnum

nennt man den Abzug von einem Darlehen, wenn dieses unter seinem nennbetrag ausbezahlt wird, aber zum Nennbetrag zurückgezahlt werden muss.

 

Darlehen

ist ein Rechtsgeschäft. Ein Gläubiger gibt einem Darlehensschuldner eine gewisse Geldmenge (oder aber auch Gegenstände oder andere Sachen), die dieser dann in gleicher Art und Menge sowie Güte zurückerstatten muss. In der Regel werden Zinsen noch hinzugerechnet.

 

Dauerauftrag

ist die Anweisung eines Kunden an sein Kreditinstitut, regelmässige Zahlungen in regelmässigen Zeitabständen zu Lasten seines Kontos durchzuführen. Dazu gehören z.B. Miete, Versicherungen, Strom usw.

 

DAX

wurde 1988 eingeführt und ist die Abkürzung für den Deutschen Aktienindex. Dazu gehören die 30 grössetn und umsatzstärksten deutschen Aktiengesellschaften, die nicht starr vorgegeben sind, sondern hin und wieder ausgetauscht werden können. Ermittelt wird der DAX-Wert an der Frankfurter Wertpapierbörse im 15-Sekunden-Takt. Er gilt als der Leitindex des inländischen Aktienmarktes.

 

Debit-Karte

ist eine Plastikkarte, mit der man bezahlen kann. Die Bezahlung mit dieser Karte führt zur sofortigen Belastung des Kontos. Es handelt sich um eine bargeldlose Art der Bezahlung, bei der, zum Unterschied zur Kreditkarte, kein Kredit gewährt wird durch den Ausgeber der Karte. An bargeldlosen Kassensystemen wird diese Art der Bezahlung immer beliebter und verbreitet sich demnach relativ schnell.

 

Debitoren

ist die Bezeichnung für Schuldner jeder Art. Das Gegenteil wären Kreditoren.

 

Decoupling (Entkoppelung)

eine These, die hin und wieder populär ist. Sie besagt, dass es Wirtschaftregionen gibt, die sich voneinander abkoppeln und sich unabhängig voneinander entwickeln. Solche Zonen könnten z.B. die Eurozone sein, Schwellenländer oder die USA.

 

Deckungsstock

ist ein Teil des Vermögens einer Versicherungsgesellschft, den sie nur nach genauen gesetzlichen Vorgaben in gesetzlich festgelegte Anlageformen investieren darf. Diese Strategie dient dazu, das Risiko möglichst gering zu halten.Das Kapital, aus dem die Versicherungsgesellschaft die Versicherungsleistungen erbringt ist eben dieser Deckungsstock.

 

Deckungstockfähigkeit

ist ein Fachbegriff aus der Versicherungswirtschaft. Die Werte, die sich im Deckungsstock befinden, dienen den Versicherern zur unmittelbaren Deckung von Ansprüchen der Versicherten. Jede Versicherungsgesellschaft ist verpflichtet diese Werte getrennt von ihrem sonstigen Vermögen zu halten. Diese Werte können auch Wertpapiere sein, alledings nur dann, wenn das Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen den Versicherern den Erwerb dieser Papiere für diesen Zweck gestattet.

 

Deflation

nennt man das Gegenteil der Inflation. Wenn das Angebot (bezogen auf die gesamte Wirtschaft) die Nachfrage übersteigt, sinken die Preise. Die Folge davon sind Einkommensminderungsn für die Arbeitnehmer und Gewinneinbrüche bei den Unternehmen. Die Folgen können vielfältiger Natur sein: in der Regel sinkt damit auch die Investitionsfreudigkeit, wobei dann eine Folge die Arbeitslosigkeit wäre.

 

Deleveranging

nennt man die Substitution von Fremdmittel durch eigene Mittel. Kreditfaktoren spielen eine kleinere Rolle und Kapitel wird aus eventuellen riskanten Anlagen abgezogen.

 

Derivate

ist ein Überbegriff für Termingeschäfte. Instrumente dieser Geschäfte können z.B. Aktien, Devisen oder Anleihen sein.

 

Depot

Wer Aktien kauft hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten diese aufzubewahren: entweder er kümmert sich selbst um die Aufbewahrung oder er überlässt diese Angelegenheit sein Bank. Diese Verwahrung durch die sogenannte Depotbank bezeichnet man als Depot und sie geschieht immer im Auftrag des Kunden. Diese Dienstleistung, die von der bank erbracht wird kostet eine Depotgebühr. Die Dienstleistung der bank umfasst in der Regel nicht nur die Aufbewahrung der Aktien, sondern auch die Einlösung von Dividendenscheinen, die Abtrennung von Bezugsrechten, selbts die Einladung zur Hauptverammlung ist ein Service der Bank. Mehr und mehr entwickelt sich der Begriff Depot zur Sammelbezeichnung für alle vom Kunden hinterlegten Wertpapiere.

 

Depotstimmrecht

auch Depotstimmrechtvollmacht, ist ein Ausdruck für die Stimmrechtsausübung durch Kreditinstitute im Auftrag der Depotkunden in den Hauptversammlungen der Aktiengesellschaften. Diese Vollmacht muss in der Regel alle 15 Monate erneuert werden.

 

Deutsche Terminbörse

die Abkürzung hierfür lautet DTB. Sie wurde erst 1990 in Frankfurt a.M. errichtet. Sie operiert bundesweit und ist eine vollelektronische Börse für Termingeschäfte. Die DTB ermöglicht den Handel über Bildschirm. Es werden Optionen und Finanzterminkontrakte gehandelt, auch bietet sie attraktive Anlageperspektiven.

 

Devisen

so werden fremde Währungen genannt.

 

Devisenkurse

sind die an der Börse ermittelten Kurse für fremde Währungen. Alle am Devisenhandel teilnehmenden Banken rechnen untereinander zum sogenannten Mittelkurs ab. Für die Kunden gilt eine ander Regelung: bei Kaufaufträgen berechnen sie den höheren "Briefkurs", bei Verkaufaufträgen dn niedrigeren "Geldkurs". Wenn die Devisen am Bankschalter liegen werden sie allerdings als "Sorten" bezeichnet und dann auch zum Sortenkurs abgerechnet.

 

Disagio

darunter versteht man den Unterschied zwischen dem Nennwert eines festverzinslichen Wertpapiers und seinem darunterliegenden Ausgabekurs. In der Regel gibt es auch bei langfristigen Krediten ein Disagio. Hier bezeichnet es den prozentualen Abzug von der vereinbarten Darlehenssumme - das sogenannte Damnum. Dadurch wird ein Kredit insgesamt teurer, die monatlichen Raten werden aber geringer.

 

Dipositionskredit

wird auch noch Überziehungskredit genannt und ist eine besondere Form eines Kredits einer Bank an ihre Privatkunden. Bei der dieser Kreditform wird dem Kunden die Möglichkeit eingeräumt, sein Konto bis zu einer vorher bestimmtn Grenze zu überziehen, wobei das formlos geschieht und ohne vorherige Rückfrage. Das Limit liegt in der Regel bei ein bis zwei Netto-Monatgehältern. Es kann aber auch Sondervereinbarungen geben.

 

Dividende

ist ein Teil des Gewinns einer Aktiengesellschaft die in Deutschland einmal pro Jahr an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Der Betrag, der auf eine einzelne Aktie entfällt, wird Dividende genannt. In der Regel wird die Dividende in Prozent angegeben und bezieht sich auf den Nennwert der Aktie und nicht auf den jeweiligen Kurswert. In den USA z.B. ist auf den Aktien kein Nennwert aufgedruckt (nennwertlose Aktien). Hier erfolgt die Angabe der Dividende in Währungseinheiten z.B. Dollar/Aktie.

 

Dividendenrendite

bezeichnet das Verhältnis von Dividendenhöhe zum Kurswert und ist ein wichtiges Anlagekriterium für Aktionäre. Wenn z.B. die Dividende 20 Euro je Aktie beträgt, der Kurs der Aktie bei 400 Euro liegt,, so ergibt sich eine Dividendenrendite von 5 %.

 

Doppelwährung

bezeichnet ein Währungssystem, bei dem in einem Land zwei verschiedene Währungen im Umlauf sind, die durch ein festes Kursverhältnis aneinander gekoppelt sind. (früher Gold- und Silbermünzen).

 

Dow-Jones-Index

ist der Kursindex der NewYorker Effektenbörse und wird in mehreren Varianten börsentäglich berechnet. Weitere Einzelheiten hierzu finden Sie auf unseren Investmentseiten.

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